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November Newsletter in Deutsch

Falschheit und Lügenwort entferne von mir; Armut und Reichtum gib mir nicht, nähre mich mit dem mir beschiedenen Brot, damit ich nicht aus Übersättigung dich verleugne und sage: «Wer ist der HERR?» daß ich aber auch nicht aus lauter Armut stehle und mich am Namen meines Gottes vergreife.

Sprüche 30 8-9

Eine Geschichte in Zahlen

Mit dem Umzug in das neue Gebäude fühlt es sich so an, als wenn sich ein Kapitel in unserer Geschichte schließt und ein neues Kapitel beginnt. Rückblickend auf unseren Anfang von vor sechs Jahren können wir viele Beweise dafür liefern wie Gott in unserer Mitte gewirkt hat. Ein Paradebeispiel ist unsere finanzielle Geschichte. Als wir im Januar 2012 angefangen haben, hatten wir genau R8572 auf der Bank, was weniger als die Hälfte unseres monatlichen Budgets zu dieser Zeit war.

Seitdem ist unser Budget stetig bis auf etwa R150.000 pro Monat für das Jahr 2017 angewachsen. Grund dafür war der stetige Anstieg an Kindern, Lehrern/ -innen, Ressourcen und weiteren Dienstleistungen. Dieses Jahr zählten wir 75 Schüler/ -innen von der Vorschule bis zur dritten Klasse. Das ist ungefähr die Hälfte von der zu erwartenden Menge (150 Kinder), wenn die Schule bis zur Abschlussklasse (7 Klasse) herangewachsen ist. Tatsächlich versuchen wir nicht darüber nachzudenken, wie hoch das monatliche Budget dann sein wird. In der Graphik kann man sehen, dass die Einnahmen ähnlich zu unseren Ausgaben verlaufen. Unser Dank richtet sich dabei unserem wachsenden Netzwerk und Sponsoren. Glücklicherweise war es uns immer möglich die Gehälter und andere Verpflichtungen rechtzeitig zu zahlen. Aber wir hatten auch nie genug um einzusparen.

Im Jahr 2015 und 2017 gab es die größten Unterschiede zwischen Einnahmen und Ausgaben. Diese basieren auf extra Spenden, die aufgebracht wurden, um das Schulgebäude zu renovieren und nicht zu unserem normalen Verwaltungsbudget gehören.

Die zweite Grafik beschreibt unseren Bargeldbestand in der Farbe orange, welches nicht mehr ist als ein bzw. zwei Monatsausgaben. Der blaue Bereich beschreibt unser Sachvermögen, welche hauptsächlich aus unseren Investitionen in den Campus für die wachsende Schule besteht. Falls die Kosten überraschend erscheinen, kann es hilfreich sein sich die Kosten pro Kind anzuschauen. Beginnend mit etwa R1400 pro Monat im Jahr 2012, geben wir jetzt etwa R2000 pro Kind pro Monat aus. Wie Sie in der Grafik sehen können, ist der Anstieg auf die normale Inflation unseres Landes zurückzuführen. Zum Vergleich, die Schulgebüren an der TCC sind niedriger als an einer typischen staatlichen Schule und das, obwohl wir keine staatliche Unterstützung bekommen.

Wenn man die letzten sechs Jahre betrachtet, fallen zwei Dinge auf: Erstens war Gottes Vorsorge nicht weniger als ein Wunder. Wir wussten von Anfang an, dass wenn Gott uns nicht versorgt, wir die notwendigen Ressourcen nicht haben, um unsere Vision zu verwirklichen. Zwar hatten wir viele enge Situationen erlebt, jedoch hatten wir immer soviel wie wir brauchten. Zweitens wirkte Gott durch großzügige Spenden und Weisheit unsere Ausgaben klug zu planen. Daher sind wir zutiefst dankbar für ein Team, dass sich stets bemüht hat, so viel wie möglich mit dem zu tun, was wir haben. Auch bedanken wir uns für jeden Sponsor, der im Laufe der Jahre zu TCC beigetragen hat. Jede Spende, ob regelmäßig oder spontan, ob groß oder klein, hat dazu beigetragen, diesen Ort des Lernens, der Sicherheit und der Freude für unsere Schüler/ -innen und für alle, die nach Ihnen kommen, zu schaffen.

Im kommenden Jahr wird unser Budget wieder steigen, wenn wir die vierte Klasse hinzufügen. Darüber hinaus werden wir eine Reihe von Investitionsprojekten in Angriff nehmen. Dazu gehört die Entwicklung eines Spielplatzes, eines Sportplatzes sowie zusätzliche Klassenräume.

Bitte betet für die weitere Versorgung, wenn wir das nächste Kapitel dieser Geschichte beginnen!